Gleich drei mal NULL Gewerbesteuer!

(14.04.19) Als wär er eine tragende Säule der Gemeindefinanzen gewesen führt das SPD-Bürgerliste-Fleckenhöhenverein-Geflecht nun schon seit Jahren einen abgewanderten Getränkehandel an. So auch bei der Podiumsdiskussion des WS e.V. zur Kommunalwahl. Beispielhaft zeigte sich daran die Absurdität solcher an den Haaren herbeigezogenen Pseudoargumente:

Die Firma beansprucht ca. 3.500qm. Zu aktuellen Waldbronner Bodenpreisen (siehe Rück2) würde diese Fläche ca. 2,5 bis 3 Mio. kosten – betriebswirtschaftlich betrachtet völlig indiskutabel!

Hr. Bächlein von der CDU zeigte erneut auf, dass auch potentielle Gewerbesteuerzahler wegen absolut unwirtschaftlichen Wohn-Bodenpreisen natürlich dankend ablehnen würden. Und warum entsprechende Subventionen nie finanzierbar wären:

  • keine Gewerbeansiedlung = Null Gewerbesteuer auf dem Drittel der Fleckenhöhe, das in den Planspielen eigens dafür gedacht ist.
  • Das zweite Drittel wäre bekanntlich für gemeindliche Einrichtungen = Null Gewerbesteuer bei massiven Kosten.
  • Das dritte Drittel für Wohnen = Null Gewerbesteuer bei unabsehbaren weiteren Infrastrukturkosten.
  • Gleichzeitig Null Verkaufserlöse der Gemeinde, da sich Grund und Boden ja größtenteils in Privatbesitz befindet.

Aus ihrer Ich-Perspektive versuchte eine Vertreterin der bekennenden Fleckenhöhenverfechter „Aktive Bürger“ zu argumentieren: nach eigener Aussage gehe es ihr nicht um Zahlen und Statistiken, mit den sie aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds nicht vertraut sei und denen sie eh nicht vertraue, sondern um „grundsätzliches“. So führte sie z.B. die gewerblichen Interessen ihrer großen Familie in Waldbronn an. Oder dass eine Erschließung der Fleckenhöhe ökologisch sinnvoll sei.

Fr. Maier-Vogel/Grüne erinnerte daran, dass gemäß Umfrage bei Waldbronns Betrieben gar kein Bedarf an neuen Gewerbeflächen besteht. Sie verwies u.a. auf den hohen ökologischen Wert der Fleckenhöhe, gut ablesbar an den Ökopunkten, die in anderen Gemeinden teuer erkauft werden müssten (geschätzt ca. 2 Mio).

Mit klaren Worten zu Waldbronns leidigem, jegliche Diskussion überlagerndem Endlosthema brachte es Jürgen Volpp von den Freien Wählern auf den Punkt:"Die Erschließung der Fleckenhöhe wäre eine ökonomische und ökologische Katastrophe. Den Verkehrskollaps gäbe es gratis dazu“.

 

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