mal lauter, mal leiser

(11.02.19) Wie eine gute Zukunft unserer Gemeinde gestaltet werden soll, das haben in den Arbeitsgruppen des Leitbilds viele Bürger Waldbronns sorgsam erarbeitet und sowohl untereinander als auch mit Vertretern der Politik und der Verwaltung abgestimmt.

Ein Gegenentwurf dazu wird heute nicht nur von der SPD, sondern noch lauter auch von dem Fleckenhöhen-Verein propagiert, der von ihr massiv unterstützt wird. Sein Grundgedanke: die Erschließung der 17 ha Naturfläche (etwa so viel wie Heubusch, Rück 1 und Rück 2 zusammen genommen!) würde alle Probleme Waldbronns lösen und alle Begehrlichkeiten bedienen. Dekoriert wird er z.B. mit eigenen Finanz-Theorien, kühnen Plänen und so bizarren Wortschöpfungen wie „nachhaltige Erschließung der Fleckenhöhe“ (Amtsblatt KW 6).

Zu Ende gedacht bedeutet er Urbanisierung und Identitätsverlust, Betonflut und Verkehrslawinen. Den kostspieligen Verlust von wertvoller Waldbronner Natur und Kulturlandschaft nach Bad Teinach-Zavelstein oder wo auch immer. Und den endgültigen Ruin des Gemeindehaushalts.

Denn an Neuerschließungen verdienen bekanntlich viele, nur nicht die Gemeinde. Die muss die dauerhaften  Folgekosten tragen - unterm Strich ein glattes Minusgeschäft. Also genau das, was Waldbronn sich auf keinen Fall leisten kann.

Beruhigend, dass es bei der Gemeinderatswahl eine breite Auswahl an leiseren Listen und Bewerbern gibt, die sich nach den heutigen Realitäten richten. Die die speziellen Eigenheiten der Kommunalfinanzen kennen. Und die sich zum Leitbild bekennen: zu einer guten Zukunft als naturnahe und nachhaltige Wohngemeinde, in der - Zitat Leitlinie Wirtschaft – „die Balance zwischen Ökonomie, Ökologie, Kultur und sozialer Struktur gewahrt bleibt"...

 

+++ Trau schau wem! Lesen Sie auch die aktuellen Infos und Links zu Waldbronn beim lokalen Mediendienst www.zukunft-waldbronn.de +++

 


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