Termine  

Jahreshauptversammlung Montag 19.11. / 19:00, Restaurant Toscana (Etzenrot)

Sitzungstermine des Gemeiderats und der Ausschüsse sind dem Bürgerinformationssystem der Gemeinde zu entnehmen - wenn auch  nicht immer rechtzeitig. Dazu die Tagesordnungen und Unterlagen - allerdings erst 5 Tage vorher. Die Termine vieler weiterer Veranstaltungen finden Sie im  Veranstaltungskalender der Gemeinde.

 

 

   

Alternative für Beteiligung

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Transparenz weiterhin unerwünscht

(22.04.18) Anders können die (Nicht-)Verlautbarungen der letzten Monate zu den Gemeindefinanzen nicht interpretiert werden:

  • Bereits im Februar müsste die diesjährige Haushaltsverfügung der übergeordneten Aufsichtsbehörde, ergangen sein. Bis dato wurde sie nicht veröffentlicht.
  • Das Ergebnis einer Überprüfung durch die Gemeindeprüfanstalt GPA wurde nur bruchstückhaft veröffentlicht.
  • Der Beteiligungsbericht 2016 der Kurverwaltungsgesellschaft hingegen wurde bejubelt.

Dessen Durcheinander an kaufmännisch bilanzierten und kameralen Zahlen sagt jedoch nichts über die Situation der Gemeindefinanzen aus. Ein Blick in den aktuellen Haushaltsplan schafft dazu zuverlässig Klarheit. Auf Seite 337 sind die wesentlichen kostenrechnenden Einrichtungen jeweils mit ihrem tatsächlichen (kaufmännisch ermittelten) Zuschussbedarf aufgeführt, darunter auch die im Auftrag der Gemeinde von der Kurverwaltungsgesellschaft betriebenen Einrichtungen:

  • Eistreff 578.000 €
  • Freibad 523.000 €
  • Kurhaus 392.000 €
  • Gesellschaftshaus 112.000 €
  • Thermalwasserversorgung 100.000 €. Diese Position ist in der Bilanz der Albtherme unberücksichtigt.

Seite 377 des Haushaltsplans 2018 mit der vollständigen Tabelle der wesentlichen kostenrechnenden Einrichtungen (Auch Musikschule, Volkshochschule usw.) finden Sie HIER.

Der „größte defizitäre Brocken“ bei den freiwilligen Einrichtungen ist für die Gemeinde ist also auch weiterhin der Eistreff. Gemeinderäte und Bürgermeister, also auch Kurbeiräte und Kurdirektor, kennen diese Zahlen nur zu gut.

Bleibt nur die Hoffnung, dass die Zwangseinführung der Doppik (kaufmännische doppelte Buchführung) bei den Gemeinden zum 01.01.2020 dem intransparenten Zahlenwirrwar und der Realitätsverweigerung ein Ende setzt. Bis dahin gilt weiterhin: „Je länger das Milchmädchen rechnet, umso teurer wird’s für den Bürger“.

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