Termine  

Jahreshauptversammlung Montag 19.11. / 19:00, Restaurant Toscana (Etzenrot)

Sitzungstermine des Gemeiderats und der Ausschüsse sind dem Bürgerinformationssystem der Gemeinde zu entnehmen - wenn auch  nicht immer rechtzeitig. Dazu die Tagesordnungen und Unterlagen - allerdings erst 5 Tage vorher. Die Termine vieler weiterer Veranstaltungen finden Sie im  Veranstaltungskalender der Gemeinde.

 

 

   

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Daten veraltet & Prognosen unrealistisch – unser Schreiben an den Nachbarschaftsverband

(19.06.2014) Bis heute beruhen die Planungen für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans auf Vorausrechnungen aus der Gewerbeflächenstudie. Daher hat die Bürgerinitiative jetzt beim Nachbarschaftsverband Karlsruhe (NVK) eine Aktualisierung der mittlerweile veralteten Datengrundlage und Prognosen angeregt. Lesen Sie hier unser Schreiben an den NVK vom 10.06.2014.   Wir verweisen darin auch auf die rätselhafte Datengrundlage der Prognosen für Waldbronn: eine angebliche, aber in der Realität nicht nachvollziehbare Verdoppelung der Beschäftigtenzahlen im Dienstleistungsbereich zwischen 2006 und 2008, die durch die angewandte "lineare Trendprognose" den künftigen Flächenbedarf rechnerisch geradezu explodieren lässt. 

Zur Kenntnis erhielten diesen Brief Entscheidungsträger aus allen NVK-Gemeinden, die zuständigen Abteilungen beim Regierungspräsidium und beim Landratsamt, der Regionalverband Mittlerer Oberrhein sowie das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, das die Gewerbeflächenstudie zu 50% mit Geldern aus dem Förderprogramm "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" unterstützt hatte.

Bereits 2012 hatten wir ausführlich zu den überaus fragwürdigen Prognosen aus der Gewerbeflächenstudie für den angenommenen künftigen Bedarf Waldbronns an Gewerbefläche Stellung genommen.

Wie wir traut offenbar auch das Rathaus deren Prognoseberechnungen nicht im Geringsten. Wie sonst kommt man auf den Gedanken, eine ausgewiesene Reserve-Gewerbefläche, für deren Erschließung noch nie ein konkreter Bedarf bestand, mit dem klar formulierten Ziel von Wohnbebauung (Belege hier) zur Hälfte in Mischfläche umzuwandeln und für die andere Hälfte die Ansiedlung von Sportstätten und gemeindeeigene Einrichtungen in einem Gesamtumfang vorzusehen, der nach menschlichem Ermessen keinen Platz für Gewerbeansiedlung lässt.

Welche oder wessen Interessen auch immer die Fleckenhöhenverfechter so hartnäckig verfolgten: zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen, wie sie es der Öffentlichkeit glauben machen wollten, wären dadurch sicher nicht geflossen.

   
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